Sonntag, 4. Oktober 2009

#ldsconf als trending topic bei twitter

Vielleicht haben sich einige gefragt wofür #ldsconf steht und warum es ein trending topic bei twitter ist.

Hier die Erklärung. ldsconf steht für Latter-day Saints conference. Latter-day Saints ist ein Spitzname für die Mormonen (Church of Jesus Christ of Latter-day Saints/Kirche Jesus Christi der Heiligen der Letzten Tage) und wird im Deutschen häufig mit HLT abgekürzt.

Die Konferenz wird Generalkonferenz genannt und findet 2 Mal im Jahr, immer am ersten Wochenende im April und Oktober statt. Dabei sprechen die geistigen FührerInnen zu den Mitgliedern der Kirche und geben dazu Ansprachen von 10-20 Minuten Länge über ein religiöses Thema. Mitglieder der Kirche schätzen diese Botschaften, da diese motivieren, ein christlicheres Leben zu führen und einem helfen zu erkennen, wo man Bedarf hat an sich zu arbeiten.

Unter anderem spricht die gesamte Kirchenführung zu den Mitgliedern. Diese besteht aus dem Propheten (Thomas S. Monson), seinen beiden Ratgebern (Henry B.Eyring und Dieter F.Uchtdorf, welcher Deutscher ist) und den 12 Aposteln.

Wir glauben,dass diese Menschen im besonderen Kontakt mit Gott udn Christus stehen. Daher bedeutet der Rat und die Botschaften dieser Menschen den Mitgliedern besonders viel.

Viele tauschen sich während der Konferenz aber auch nach den einzelnen Versammlungen miteinander aus und schreiben über Ihre Lieblingsgedanken, Schriftstellen oder Zitate. Da so viele Menschen darüber schreiben, war #ldsconf an diesem Wochenende bereits öfters bei den trending topics und wird es auch heute wieder sein.

Einfach mal vorbeischauen, da man die Konferenz auch im Internet in vielen Sprachen verfolgen kann. http://www.lds.org/broadcast/gc/0,5161,8870,00.html

Montag, 17. August 2009

Kiss-In Proteste gegen Mormonen

Was ist geschehen?

Ein homosexuelles Paar wurde beim Austausch von Zärtlichkeiten am Zentrum der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) von Sicherheitsleuten gebeten, Ihren innigen Austausch von Zärtlichkeiten an diesem Ort zu unterlassen.

Die beiden alkoholisierten Beteiligten wollten dieser Aufforderungen nicht nachkommen, verfielen in Beleidigungen und wurden dann im Rahmen des Hausrechts des Platzes verwiesen. Da die beiden Beteiligten dieser Aufforderung nicht nachkommen wollten, wurden Sie in Gewahrsam genommen und den Polizeibeamten übergeben.

Ein ziemlich alltäglicher Vorgang, wenn man bedenkt, dass es sich um das religiöse Zentrum einer Weltreligion handelt, in dem Sicherheitskräfte dafür sorgen, dass Besucher sich angemessen benehmen. Dabei wird auch nicht zwischen hetero- oder homosexuell unterschieden. Normalerweise leisten Paare der Aufforderung folge, in diesem Fall aber nicht.

An vielen Heiligtümern von Religionen in aller Welt gibt es Vorschriften, wie sich Besucher benehmen sollen. Manchmal zieht man sich die Schuhe aus, manchmal muss man festes Schuhwerk tragen. Manchmal müssen die Knie oder Schultern bedeckt sein, manchmal muss man eine Kopfbedeckung aufsetzen. Religionen faszinieren viele Menschen und Besucher tragen den Vorschriften mit korrektem Verhalten Rechnung. Ich glaube nicht, dass Besucher des Vatikans sich öffentlich mit dem Austausch von innigen Zärtlichkeiten zur Show stellen würden oder aber zumindest wenn dann darauf hingewiesen, das dieses Verhalten nicht angemessen ist, dieser Aufforderung nicht nachkommen würden.

Wie man darüber denkt, dass eine Religion Ihre Besucher bittet, inniges Küssen an Ihren Heilgen Stätten zu unterlassen sei dahingestellt, doch sollte man einer Religion dieses Recht zugestehen.

Was wird nun aus diesem Ereignis gemacht?

"Homo-Küsse bringen Mormonen in Zugzwang: Kiss-Ins nach Attacke an schwulem Paar großer Erfolg"

"Homosexuelle gegen Mormonen: Kirchen-Kampf mit Küsschen"

"Die Mormonen und ihr verzweifelter Kampf gegen die Homoehe"

"Protestaktion: Homosexuelle küssen gegen die Mormonen: Öffentliche Küsse für mehr Respekt"

Darunter sind sogar namhafte Zeitungen, die sich ohne eigene Recherche Artikel von homosexuellnahen Medien annehmen oder aber daran orientieren. Warum mag man sich Fragen? Vielleicht weil die Überschrift „Pärchen wird nach Uneinsichtigkeit eines privaten Platzes verwiesen“ einfach nicht so schön ist.

Hätte sich ein heterosexuelles Paar genauso uneinsichtig gezeigt, hätte es keinen interessiert. Nun aber schreit die homosexuellen Szene nach einer unglaublichen Gemeinheit und Diskriminierung einer ganzen Gesellschaftsschicht. Sicherlich widersprechen homosexuelle Neigungen dem Wertesystem der Mormonen. Sicherlich sprechen sich viele Mormonen und deren Führer für eine Stärkung der traditionellen Ehe aus. Es bleibt aber festzuhalten, dass wir jedes von Gottes Geschöpfen respektieren. Mögen Sie leben wie es sie glücklich macht, dennoch darf man uns nicht absprechen, dass wir auch unsere Meinung und Überzeugung öffentlich kundtun.

Diesen Respekt würden wir uns von unseren homosexuellen Mitmenschen uns gegenüber auch wünschen. Ein Anfang wäre damit gemacht, die Geschehnisse richtig darzustellen.

Samstag, 20. Dezember 2008

Weihnachtsfeier


Es ist wieder Weihnachtszeit und wir hatten unsere Weihnachtsfeier. Alles war so schön geschmückt. Mit Stroh, einem wunderschönen Tannenbaum und vielen anderen Dekorationen.
Dazu würden viele Tische aufgestellt, auf denen es viele Leckereinen gab. Und das Programm selbst war auch sehr schön. So hatten wir Gesangs-, Gitarren- und Querflötenstücke, die Weihnachtsgeschichte wurde vorgelesen und dabei dargestellt und natürlich kam auch der Weihnachtsmann zu Besuch.
Am schönsten war aber wohl die Darstellung der Weihnachtsgeschichte. Viele Freunde und Bekannte haben darin mitgewirkt und ein besonderes Gefühl war im Raum als das junge Jesuskind in die Krippe gelegt wurde.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Manchmal komm ich mir allein vor. Nein ich habe eine tolle Familie und viele gute Freunde, so ist es nicht. Allein im Sinne von meinen Vorstellungne von einem erfüllten Leben, dass sich nicht um Party, Frauen, Alkohol, Sex und Drogen dreht, wie bei so vielen meiner Kommilitonen, sondern ein Leben, dass Freude und Spaß in Aktivitäten jenseits des Polulären findet.

Gefreut hat es mich, dass ich gerade über eine junge Frau, eine weltklasse Snowboarderin, gelesen habe, der es ähnllich geht. Irgendwie hat es mich glücklich gemacht.
http://www.sueddeutsche.de/951384/164/2673975/Nur-ein-wenig-Rock-n-Roll.html

Sonntag, 23. November 2008

Distriktkonferenz


Heute früh ging es los. Bereits um 8 hab ich Sven von zuhause abgeholt und dann ging es zum Gemeindehaus in Osnabrück. Da haben wir dann die Missionare aufgesammelt und sind mit 3 Autos nach Oldenburg gefahren. Auf dem Weg haben wir dann noch Familie Escholt aus Melle überholt, die auch auf dem Weg zur Konferenz mit Ihren 4 Kindern waren.

Die Aula der Cäcilienschule haben wir schnell gefunden. Ich wurde eingewiesen wie das Übersetzungssystem funktioniert und schon ging die Versammlung los.

Irgendwie ist es ein wunderschönes Gefühl den Worten solch inspirierten "Geschwister" (in unserer Kirche nennen wir einander Brüder und Schwestern, weil wir glauben dass wir alle Kinder Gottes sind) zuzuhören.

Einen Teil der Konferenz betrifft die Kirchenführung, sie uns Mitgliedern zur Bestätigung vorgeschlagen werden. Dies ist ein besonderer Moment in der man öffentlich seiner Unterstützung des Propheten Ausdruck verleihen kann. Dabei unterwirft man sich nicht einem weltlichen Oberhaupt, sondern zeigt damit seine Liebe und Respekt, der Gehorsam gilt Jesus Christus gegenüber und nicht dem Propheten.

Das schöne am Evangelium ist, dass wir alle unsere Entscheidungsfreiheit haben, was bedeutet, jeder Mensch ist frei zu entscheiden wie er handelt und Teil unseres Auftrags auf Erden ist es dieses Handeln mit dem Willen Gottes in Einklang zu bringen und da der Herr dieses nicht aufgrund irgendeinen Zwanges möchte, sondern es aus freiem Herzen möchte, wird man dafür so reichlich gesegnet.

Nun in der Konferenz wurde viel über Missionsarbeit, Gebet, Liebe, Erziehung und Gottvertrauen gesprochen. Gerade die Ansprache über Liebe hat mich beeindruckt. Uns wurde vermittelt, dass um einender zu lieben, wir auch einander vergeben sollen. Es hat eine für uns selbst befreiende Wirkung, denn die negativen Gefühle die durchs verletzt sein in uns selbst entstehen können uns selbst lähmen.
Auf jeden Fall war es spannend und das Übersetzen hat Spaß gemacht. Manchmal war ich ganz schön am schwimmen, weil einige sehr schnell gesprochen haben, aber ich hab mein Bestes gegeben und ich denke es hat super geklappt!

Samstag, 22. November 2008

Konferenz in Oldenburg

Dieses Wochenende haben wir in unserer Kirchengemeinde eine Distriktskonferenz von mehreren Kirchengemeinden in einem Distrikt. Der Distrikt erstreckt sich von Osnabrück bis Bad Bendheim und dann hoch bis an die Nordsee, mit Zweigen (kleinere Gemeinden nennen wir Zweige) in Osnabrück, Bad Bentheim, Oldenburg, Leer und Wilhelmshaven.

Wie ich gehört habe wurde dafür eine Aula in einer Schule in Oldenburg gemietet damit wir alle Platz haben. Von unserem Zweig werden wohl ungefähr 25 Mitglieder fahren. Da es auch einige englischsprachige Anwesende bei der Konferenz gibt, wurde ich gebeten für diese zu übersetzen. Ich bin mal gespannt wie es wird, da ich noch nie wirklich simultan übersetzt habe, aber ich werde mein Bestes geben.

Ich werde berichten was ich gelernt habe.